Die hier dargestellten Daten wurden von der Website des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) aus den PDF-Dokumenten vor allem des Archivs entnommen (ab Herbst 2016, da vorher teilweise noch M2-Prüfungen nach der alten Approbationsordnung von 2002 abgelegt wurden). Die Aufbereitung erfolgte mittels Microsoft Excel (Übertragung der Daten aus den PDF-Dateien nach Umformatierung mit Notepad++) und R-Studio. Der Quelltext dazu wird demnächst auf Github veröffentlicht.
Da initial alle Daten dargestellt werden, empfiehlt sich die Hervorhebung einzelner Hochschulstandorte im ersten Auswahlfeld (d. h. die anderen Datensätze werden ausgegraut). Das Auswahlfeld hierfür befindet sich über der ersten Grafik (aus technischen Gründen fehlen die Einträge bei den darauffolgenden Grafiken). Voreingestellt sind “Gesamt” und Würzburg (bei den Rangfolgen entfällt die Darstellung für “Gesamt”). Nach Klick auf die Einträge können diese gelöscht bzw. durch Eingabe / Auswahl aus der Liste weitere Standorte hinzugefügt werden, die dann hervorgehoben werden. Die Auswahl hier hat Auswirkungen auf alle Darstellungen, weshalb mit einer kurzen Wartezeit zu rechnen ist.
Alternativ kann auch folgender Ablauf für den Vergleich der Werte einer Hochschule mit dem Gesamtwert oder anderer Hochschulstandorte befolgt werden:
Doppelklick auf interessierende Hochschule
Klick auf Gesamt
[3. Klick auf weitere Hochschule(n)]
Die Grenze für das Bestehen der Prüfung orientiert sich an der durchschnittlichen Prüfungsleistung aller ErstteilnehmerInnen mit der Mindeststudienzeit, der sog. Referenzgruppe: mindestens 60 % der Prüfungsfragen oder nicht weniger als 78 % der durchschnittlichen Prüfungsleistung der Referenzgruppe (ÄAppO, §14, Abs. 6).
Die Bestehensgrenzen ergeben sich dann unter Berücksichtigung der gewerteten Aufgaben wie folgt:
Der hochschulspezifischen Examens- und Aufgabenanalyse des IMPP folgend, werden auch standardisierte Mittelwerte für M1 und M2 dargestellt:
“Die Standardwerte „Z“ werden aus den Rohpunktwerten „X“ nach folgender Formel berechnet: Z = (X - M) / S ⋅ 100 + 500. Dabei ist M das arithmetische Mittel und S die Standardabweichung der Verteilung der Rohpunktwerte aller Examensteilnehmer eines jeweiligen Prüfungstermins. Die so ermittelten standardisierten Rohpunktwerte weisen einen Mittelwert von 500 und eine Standardabweichung von 100 auf. Die standardisierten Werte ermöglichen die unmittelbare Einordnung, ob es sich um einen überdurchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Standardwert (hier die durchschnittliche Prüfungsleistung der Teilnehmer einer Fakultät im Vergleich zum Bundesdurchschnitt) handelt.”
Der Rang wird bezüglich aller Standorte mit mehr als einem Teilnehmenden angegeben (aus Datenschutzgründen werden seitens des IMPP sonst keine Einzeldaten angegeben, aber im Gesamtmittelwert berücksichtigt).
Bei der Rangfolge finden Sie zwei verschiedene Darstellungen:
Bei M1 werden zusätzlich die Fachergebnisse dargestellt, bei M2 lediglich die Unterscheidung in Fallstudien vs. Einzelaufgaben, da es hier keine veröffentlichte Fachzuordnung gibt.
Zu beachten ist ein saisonaler Effekt (Frühjahr vs. Herbst). Dieser wird bedingt durch weniger Standorte mit Zulassung im Frühjahr.
Der Anteil der Fächer variiert nur leicht und liegt im Mittel bei folgenden Werten:
| Fachbereich | mittlerer Anteil (%) |
|---|---|
| Anatomie | 25.0 |
| Biologie | 6.3 |
| Chemie und Biochemie/Molekularbiologie | 25.1 |
| Physik | 5.4 |
| Physiologie | 19.4 |
| Psychologie/Soziologie | 18.8 |